Berichterstattung in der Lokalpresse

Ems Zeitung Ausgabe vom 27. Januar 2015
Wilhelm Masbaum führt Heimatverein Sögel

Nachfolger von Jochen Heeren – „Trecksackspäler“ feiern 25jähriges
Bestehen 

zo Sögel. Davon träumen andere Vereine – egal welcher Sparte. Der Heimatverein (HV) Sögel hat sozusagen im Handumdrehen seinen geschäftsführenden Vorstand fast komplett neu aufgestellt. Ganze Arbeit hatte dabei im Vorfeld der kommissarische Vorsitzende Wilhelm Masbaum geleistet.Damit erübrigte sich eine zeitraubende Kandidatensuche in der von 67 Mitgliedern des heute 350 Frauen und Männer zählenden Vereins besuchten Versammlung. Masbaum selbst kandidierte für das Amt. Im vergangenen Jahr war aus gesundheitlichen Gründen der Vorsitzende Jochen Heeren zurückgetreten. Ihm wurde mit langen „standing ovations“ im Heimathaus gedankt. Alle Wahlen hatten ein einstimmiges Ergebnis. Masbaum führt jetzt den HV Sögel für die nächsten vier Jahre. In das Amt der ersten stellvertretenden Vorsitzenden wurde Brigitte Weers gewählt, Nachfolger von Paul Dornbusch als zweiter stellvertretender Vorsitzender wurde der bisherige Beisitzer Hermann Tholen. Margret Möheken zog als neue Beisitzerin in den Vorstand ein. Hans Schirra wurde als 2. Beisitzer für Hans-Jürgen

Anders in das Gremium gewählt. Im Amt als Schriftführerin wurde Walburga Wübben bestätigt.

Auf dem Foto der neue Vorstand mit Georg Severin, Walburga Wübben, Hans Schirra, Margret Möheken, Wilhelm Masbaum, Brigitte Weers und Hermann Tholen (von links).

In seinem Bericht beleuchtete Masbaum in der von den „Sögeler Trecksackspälern“ des Heimatvereins musikalisch begleiteten Versammlung die 45 Veranstaltungen im und um das Heimathaus im vergangenen Jahr. Rund 3800 Teilnehmer seien gezählt worden, ohne die Besucher „des kleinen Weihnachtsmarktes ohne kommerziellen Charakter“. So viel Leben in einem Verein sei nur möglich, wenn alle kräftig mit anfassten. Für die geleistete Arbeit dankte Masbaum allen Mitgliedern, aber ganz besonders den Arbeitskreisleitern Holger Lemmermann (Ortsgeschichte und Bücherei), Simone Klaßen (Nikolausgruppe), Heinz Brunsen und Heinz Meiners (Trecksackspäler), Klaus Kulkmann (Tanzgruppe), Theo Schmees (Sögeler Musikfreunde), Hermann Tholen (Archiv), Heinrich Knese (Hüven und Eisten) und Adele Gerdes sowie Hedwig Möhlenkamp (Plattdeutsch).

Der Vorsitzende lud die Vereinsmitglieder schon mal zum 15. Februar ins evangelische Gemeindehaus zu einem Vortrag „Alte Dorfkirchen“ ein. Ein Datum für den Vortrag „Storch“ mit Andreas Schüring stehe noch nicht fest.
Um dem schon leicht zurückgegangenen Vandalismus am Heimathaus noch mehr Einhalt zu gebieten, rief Masbaum die Mitglieder auf, ihre Sparziergänge oft über den Heimathof zu machen.
Dem Kassenbericht Georg Sewerins war zu entnehmen, dass der HV 2014 kräftig auch in Neue Medien investiert hat, aber mit rund 20 908 Euro noch über Finanzpolster verfügt.
Großes Lob gab es für den Heimatverein von Bürgermeisterin Irmgard Welling. „Ihr sorgt dafür, dass das Wort Heimat mit Leben gefüllt wird.“ Welling dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement und wünschte viel Glück für das neue Jahr, in dem die Sögeler Trecksackspäler ihr 25jähriges Bestehen feiern. Das Team zählt heute zehn Mitglieder. Walter Dunker und Johannes Blank sind seit Gründungsdatum dabei.

Ihr 25jähriges Bestehen feiern 2015 die Treck sackspäler des Heimatvereins Sögel.

Vorgestellt wurden zwei DVDs, die für 14 Euro bei Wilhelm Masbaum angefordert werden können. Die Titel: „Wahn – ein Blick zurück“ und „Wahn – Freilegung der alten Dorfstelle“.


 

Fotos: Diers


 


 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 02. Dezember 2014
Weihnachtsmarkt mit Fackelzug beim Heimathof in Sögel


 


Gemütliche vorweihnachtliche Atmosphäre haben am Wochenende die Besucher beim Heimathof in Sögel genossen. Höhepunkt war am Samstag der Fackelzug unter musikalischer Begleitung der Kolpingkapelle im Anschluss an einen Familiengottesdienst.

Bereits am Nachmittag hatten die Sögeler Bürgermeisterin Irmgard Welling und der
Vorsitzende des Heimatvereins, Willi Masbaum, den Traditionsmarkt eröffnet. Den Sonntag hatte sich der Nikolaus für die kleinsten Besucher des Marktes freigehalten. Für die Erwachsenen gab es an verschiedenen Ständen hausgemachte Köstlichkeiten . Foto: Marion Lammers
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 29. Januar 2014
Heimatverein Sögel hatte 5400 Gäste, 58 Veranstaltungen durchgeführt

Abschied aus dem Vorstand: Für Beisitzer Walter Klaas (4. von links) rückte (von links) Hermann Tholen in das Führungsteam auf, dem auch der Vorsitzende Joachim Heeren, dessen Stellvertreter Paul Dornbusch und Schriftführerin Walburga Wübben angehören. Foto: Anna Kröger

Sögel. Mehr als 5400 Gäste hat der Heimatverein Sögel im vergangenen Jahr bei seinen insgesamt 58 Veranstaltungen begrüßt. Mit dieser stolzen Bilanz konnte Vorsitzender Joachim Heeren nun im Zuge der Generalversammlung des Vereins aufwarten.
„Das Alte bewahren, das Neue bejahen“ – dieser am Giebel ihres Heimathauses stehende Spruch könnte ebenso gut in den Vereinsstatuten der Sögeler Heimatfreunde stehen. Denn, dass der Verein nicht auf der Stelle tritt, zeigte Heerens teils humorige Rückschau auf die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. Neben Vorträgen, einer Bustour in das Teufelsmoor nach Worpswede, dem Erntedankfest und dem eigens organisierten Weihnachtsmarkt haben sich die Mitglieder auch gleich mehrfach auf ihre Räder geschwungen, wie der Vereinschef
berichtete. Mit Freude verkündete er zudem, dass nicht nur die Gruppe „Krassen und Spinnen“ wieder aktiviert werden konnte, sondern dass neben den „Treck sackspälern“ künftig auch eine zweite, von Theo Schmees geleitete Kapelle, dem Verein musikalisch einheizen will.
Positives vermeldete Heeren auch in Bezug auf die großen Probleme mit Feuchtigkeit im Heuerhaus. Hier hatte ein Bagger „jede Menge Sand“ unter dem Gebäude herausgeholt, sodass die Wände Heeren zufolge bald wieder trocken sein dürften. Ähnliches stehe auch dem Teich des Heimathofes bevor, den die Gemeinde von Schlick und Schlamm befreien will und dessen Umrandung instand gesetzt werden soll, so Heeren.
Die Leiter der Arbeitskreise berichteten ebenfalls über das Geleistete. So war die
Volkstanzgruppe neben vielen anderen Auftritten bereits zum 15. Mal beim Tag der
Niedersachsen vertreten. Die „Trecksackspäler“ absolvierten 18 Auftritte. Holger
Lemmermann stellte heimatkundliche Neuerscheinungen vor, und Adele Gerdes erzählte von den „plattdeutschen Nachmittagen“. Pech hatte hingegen die Nikolaustruppe, deren 25jähriges Bestehen durch den wetterbedingten Ausfall des Nikolausrundgangs getrübt worden war, so Simone Klaßen.
Mit einer leicht veränderten Zusammensetzung startet der Vorstand in das neue Jahr. Für den ausgeschiedenen Beisitzer Walter Klaas rückt Hermann Tholen in das Führungsteam auf. „Das tut uns in der Seele leid“, verabschiedete Heeren seinen langjährigen Mitstreiter, der sich weiterhin um die Belange des Heimathofes kümmern will. Seine nächste Amtszeit tritt indes der stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Masbaum an, der einstimmig wiedergewählt wurde.
„Ihr habt dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde ein Stück attraktiver ist“, lobte
Bürgermeisterin Irmgard Welling die Vereinsaktivitäten.


Internet: www.heimatverein-sögel.de
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 22. November 2014

Wie im Schrecken des Krieges eine Familie zerbricht
Anne Flock liest in Sögel aus ihrem Buch „Die blaue Spur“
 

Autorin Anne Flock (links) zusammen mit Ursula Hensel (künstlerische Leitung). Foto: Uwe Göbel

uweg Sögel. Der Heimatverein und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland
(KFD) Sögel hatten zur Lesung geladen, und gut 70 Zuhörer kamen. Wilhelm Masbaum
(Heimatverein) und Irmgard SchlangenOtten
(KFD) begrüßten die Gäste und die
Hauptakteurin des Abends, die Autorin Anne Flock, im Heimathaus. Flock ist gebürtige Emsländerin, lebt seit 1992 in Erkrath, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. 1957 in Sögel geboren, erzählt sie ihre bewegende Lebensgeschichte. In Sögel verbringt Anne Flock die ersten Lebensjahre. Ihre Mutter durchlebt die Schrecken des Zweiten Weltkriegs mit Vergewaltigung, Brutalität und Trennung. Mit dem jüngeren Bruder ziehen sie nach Köln, wo die Mutter die beiden tagelang allein in der Wohnung lässt. Nur durch einen Zufall werden die Kinder dort gefunden und kommen in ein Heim. Als Anne vier Jahre alt ist, werden sie und ihr jüngerer Bruder vom Cousin der Mutter adoptiert und wachsen in Papenburg auf. Ihre zwei älteren Brüder bleiben im Heim. Mit Entsetzen stellt das Mädchen fest, dass die Erinnerung an die leiblichen Eltern verschwindet. Als die junge Frau erfährt, dass sie adoptiert ist, beginnen ihre Nachforschungen.
Am Buch „ Die blaue Spur“ schrieb die Autorin zehn Jahre. Es folgten „ Suchlauf“, „ In Deinem Blute“ und „Die Eisheiligen“.
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 23. Oktober 2014

Ein sehr guter Kauf

Heimathaus stand in Wettrup
 

Das schmucke Heimathaus wurde in der Amtszeit von Wilhelm Masbaum als Bürgermeister gekauft.

prin Sögel. Das schmucke Sögeler Heimathaus ist untrennbar mit dem Namen von Wilhelm
Masbaum verbunden.
Der heutige Vorsitzende des Heimatvereins war nämlich von 1986 bis 1991 Bürgermeister
von Sögel. In diese Amtszeit fällt die Entscheidung, ein Bauernhaus in Wettrup
(Samtgemeinde Lengerich) für etwa 10 000 DMark
zu kaufen und als Heimathaus auf dem
Hümmling wieder aufzubauen. Wer sich das ausgezeichnet hergerichtete Haus heute
anschaut, stellt fest: Das hat sich wirklich gelohnt!
 

44 Jahre altes Obst
Einmachgläser im Heimathaus
 

Fast wie frisch vom Baum: Diese Sögeler Einmachgläser mit Inhalt sind 44 Jahre alt.

prin Sögel. Es klingt unglaublich: In einem nahezu geheimen Museum in Sögel gibt es 44
Jahre alte Einmachgläser mit Inhalt. Die eingemachten Kirschen, Zwetschgen und Bohnen
sehen dabei so frisch aus, als wären sie gerade erst vom Baum geerntet und eingemacht
worden. Ob das eingelegte Obst und Gemüse noch essbar ist, ist allerdings nicht bekannt.
„Das hat noch niemand ausprobiert“, schmunzelt der Heimatvereinsvorsitzende Wilhelm
Masbaum. Selbst viele Einheimische wissen nicht, dass es unter dem Dach des Sögeler Heimathauses ein fast unbekanntes Dorfmuseum gibt. Dort werden Alltagsgegenstände aus vergangenen Jahrzehnten ausgestellt. Der Fußboden des Museums ist nur für maximal 20 Personen zugelassen, sodass größere Besuchergruppen dort keinen Zutritt haben.
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 30. September 2014
 

Volkstanzgruppe Sögel feiert 35jähriges Bestehen
Bräuche und Sitten erhalten – Auch Tänze zu aktueller Musik im Repertoire
 

Ob Sambatracht, Sonntagstracht, Rokokokostüm, Alltagstracht oder Erntetracht, die Mitglieder der Gruppe haben viele Kostüme im Kleiderschrank. Foto: Gerd Tholen
pm Sögel. Ihr 35jähriges

Bestehen hat dieser Tage die Volkstanzgruppe Sögel gefeiert. Ein Name, der laut Vereins-mitteilung eigentlich irreführend ist. Gegründet wurde die Gru ppe im Frühjahr 1979. Damals, so heißt es in der Mitteilung des Vereins, habe es sich die Ortsgruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) zur Aufgabe gemacht, Sitten und Bräuche der Vorfahren wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Daraufhin studierten zahlreiche Sögeler ein Repertoire traditionel ler Tänze ein. 1983 schloss sich die Tanzgruppe dann dem neu gegründeten Heimatverein Sögel an.
Zunächst beschränkten sich die Auftritte nach Vereinsangaben auf den emsländischen Raum, aber schon bald präsentierten sich die Tänzer auch in Osnabrück, Hannover, Bonn, den Niederlanden und in Südtirol.
Seit 15 Jahren gehöre die Teilnahme am „Tag der Niedersachsen“ oder am
„Landestrachtenfest“ zum „beliebten Pflichtprogramm“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Ohne Erfolg seien bisher jedoch leider Bewerbungen für die Teilnahme am Trachtenumzug des Münchner Oktoberfestes geblieben.
Neben Volkstänzen aus der Region gehören übrigens auch höfische Tänze, internationale Folklore sowie moderne Tanzformen nach aktueller Musik zum Repertoire. Entsprechend verfügen die 18 Mitglieder auch über ungezählte Kostüme.
Weitere Infos unter Tel. 0 59 52/13 13.