Heimatverein Sögel e.V.

 

Berichterstattung in der Lokalpresse

Ems-Zeitung Ausgabe vom 04.05.2019

GEMEINDE ÜBERNIMMT KOSTEN

Reparaturen auf Sögeler Heimathof können starten

Von Lambert Brand


Erfreut zeigten sich der Vorstand des Heimatvereins Sögel und Bürgermeisterin Irm über die geplanten Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten an den Gebäuden auf dem Sögeler Heimathof, die in Kürze anlaufen werden. Unser Foto zeigt (von links) Irmgard Welling, Georg Sewerin, Christa Nethe, Margret Möheken, Walburga Wübben, Hermann Tholen und Maria Benten. Foto: Lambert Brand

Sögel. Die Gemeinde Sögel hat die Kostenübernahme für notwendig gewordene Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten an den Gebäuden auf dem Sögeler Heimathof bewilligt. Das teilte Bürgermeisterin Irmgard Welling (CDU) anlässlich der Mitgliederversammlung des Heimatvereins Sögel mit.

Die stellvertretende Vorsitzende Christa Nethe zeigte sich erfreut über die Ankündigung von Welling, dass fast alle notwendigen Erhaltungsmaßnahmen an den sechs Gebäuden des Heimathofs in Angriff genommen werden könnten. Dazu gehören unter anderem Erneuerungen und Sanierungen an den Dächern, Maler- und Reparaturarbeiten an Fenster und Türen. Der Fußboden im Heimathaus soll im kommenden Jahr geschliffen und neu versiegelt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 34.500 Euro, davon stehen gut 26.000 Euro in diesem Jahr bereit, der Rest im Haushaltsjahr 2019.

Jüngere Helfer gesucht

Im Jahresbericht kam zum Ausdruck, dass das Arbeitspensum des Vereines nur dank der aktiven Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder bewältigt werden konnte. Man benötige aber auch weiterhin weitere, auch jüngere Helfer, um die anstehenden Aufgaben meistern zu können. Neben Informationsfahrten, Wanderungen und Radtouren auch zusammen mit Gästen aus der Partnergemeinde Norg hätten Klönabende, das Erntedankfest und der Weihnachtsmarkt großen Anklang gefunden, hieß es.

Volkstanzgruppe besteht seit 40 Jahren

Viel zu tun habe es auch in den Arbeitskreisen gegeben. Heiner Meiners berichtete für die Trecksackspäler, die die Versammlung musikalisch umrahmten, von 24 Auftritten in und um Sögel. „Im Seniorenzentrum Haus Simeon sind wir mittlerweile die Hauskapelle“, sagte Meiners. Klaus Kulkmann stellte die Aktivitäten der mittlerweile 40 Jahre alten Volkstanzgruppe vor und sagte: „Wir sind schon in fast ganz Niedersachsen aufgetreten, vornehmlich bei dem alljährlichen ,Tag der Niedersachsen‘. Mit der Ortsgeschichte befasst sich ein Arbeitskreis um Holger Lemmermann, der auch auf die umfangreiche Sammlung von Informationen und Bildern im Gemeindearchiv hinwies. Die Familienforschung nehme einen immer breiteren Raum ein. Über den Arbeitskreis Familienforschung der Emsländischen Landschaft könne viel Wissenswertes aus der Familienforschung und zum Beispiel über die Totenzettelsammlungen und Leichenpredigten in Erfahrung gebracht werden.

„Musikfreunde“ haben viel Freude

Theo Schmees zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der von ihm geleiteten Seniorengruppe „Musikfreunde Sögel“, die sich der Blasmusik verschrieben hat und viel Freude an ihren Auftritten in Kirchen, bei Konzerten und Sommerfesten habe. Die Gemeinschaft habe einen hohen Stellenwert. 


Ems-Zeitung Ausgabe vom 28.05.2018

TREFFEN IN SÖGEL

Heimatvereine im nördlichen Emsland tauschen sich aus 

  • Treffen in Sögel
    Treffen in Sögel

Im Sögeler Heimathaus tauschten sich die Vertreter der Heimatvereine im nördlichen Emsland aus. Foto: Kreisheimatverein

Sögel. Der Austausch über aktuelle Themen hat bei dem Treffen der Heimatvereine aus dem nördlichen Emsland in Sögel im Vordergrund gestanden.

Gesprochen wurde dabei unter anderem über das Mühlenjubiläum in Hilter, den diesjährigen Tag der Heimatvereine sowie die neuen vertraglichen Regelungen mit der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte).

Kündigung der Pauschalvereinbarung mit der GEMA

Das vom Kreisheimatverein regelmäßig organisierte Treffen der 35 angeschlossenen Heimatvereine aus dem nördlichen Emsland fand im Sögeler Heimathaus statt. Nachdem die Vorsitzende Brigitte Weers die Heimatarbeit in Sögel kurz skizzierte, begrüßte Hans Albers die Vereinsvertreter und informierte über aktuelle Themen. Besonderes Interesse riefen dabei seine Ausführungen über die Kündigung der Pauschalvereinbarung mit der GEMA sowie über den geplanten Tag der Heimatvereine am 16. September auf dem Heimathof in Oberlangen hervor.

Festprogramm auf dem Hilter Berg

Marion Martina, Geschäftsführerin des Kreisheimatvereins, teilte mit, dass die Dürkensche Mühle auf dem Hilter Berg in diesem Jahr auf ein 200-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Derzeit werde vom Heimatverein Aschendorf-Hümmling in Kooperation mit der Gemeinde Lathen sowie dem örtlichen Heimatverein ein Festprogramm vorbereitet, das für den 18. und 19. August vorgesehen ist.

Arbeit aufeinander abstimmen

Die erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren könnten der Geschäftsführerin zufolge nur wiederholt werden, wenn sich möglichst viele Vereine mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten und Themen an diesem Tag beteiligen würden. Über die notwendige Absicherung der Vereine und Vereinsvorstände informierte Vorstandsmitglied Hans Schwarte aus Lorup. Der stellvertretende Vorsitzende Hans Grönloh moderierte im Anschluss den Austausch der Vereine untereinander. Einig waren sich die Vereinsvorsitzenden, diese Treffen in regelmäßigen Abständen durchzuführen, um so die Schwerpunkte der Heimatarbeit besser aufeinander abstimmen zu können. 


Ems-Zeitung Ausgabe vom 14.02.2018

WAHL BEI GENERALVERSAMMLUNG

Heimatverein Sögel beklagt Nikolausmangel

Von Marina Heller 

Sögel. Auf der diesjährigen Generalversammlung des Heimatvereins Sögel wählten die Mitglieder einstimmig Brigitte Weers zur neuen Vorsitzenden, nachdem der ehemalige Vorsitzende Wilhelm Masbaum im vergangenen Herbst überraschend sein Amt zur Verfügung stellte. Beim Jahresrückblick verwies der Verein auf einen Nikolausmangel.

  • Dank an Willy Masbaum
    Dank an Willy Masbaum

Die neue Vorsitzende des Heimatvereins Brigitte Weers (links) dankte dem ehemaligen Vorsitzenden Wilhelm Masbaum (rechts) für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Vereins. Foto: Marina Heller 

Den durch das Aufrücken von Weers frei gewordenen Posten der stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt künftig Christa Nethe, für die ebenfalls einstimmig abgestimmt wurde.

Im Rückblick auf das Jahr 2017 erwähnte Weers zunächst den plötzlichen Rücktritt Masbaums als Vorsitzender des Vereins. Dieser nannte als Grund sein fortgeschrittenes Alter und die damit verbundene Überforderung. Er betonte jedoch in seinem Rücktrittsschreiben, sich nur aus der Vorstandsarbeit zurückzuziehen. Masbaum versicherte, dem Heimatverein erhalten zu bleiben. „Ich werde weiterhin die Leitung des Arbeitskreises Wahn übernehmen, sowie die Betreuung und den Aufbau des Weihnachtsmarktes“, versprach er.

Dank für langjährige Tätigkeit

Auch die Bürgermeisterin Irmgard Welling (CDU) dankte Masbaum für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender. „Wilhelm Masbaum hat den Heimatverein hervorragend geleitet“, sagte sie. Ebenso sprach sie einen Dank an die Arbeitskreise des Vereins aus. „Heimatverein bedeutet auch, anderen Menschen Heimat zu geben, und genau das setzt ihr erfolgreich um“, würdigte Welling.

In der weiteren Jahresrückschau erinnerte Weers an viele Aktionen, die der Heimatverein unternahm. Dazu zählten unter anderem ein Treffen mit der niederländischen Partnergemeinde Norg, ein Busausflug nach Bramsche und eine Fahrradtour nach Auen. Wichtige Ereignisse im vergangenen Jahr waren der laut Weers „sehr gut besuchte“ Weihnachtsmarkt auf dem Heimathof sowie die „Hümmling-Olympiade“, die von zahlreichen Menschen verschiedener Altersgruppen wahrgenommen wurde.

13 Nikoläuse besuchten 326 Kinder

Weiterhin berichteten die verschiedenen Arbeitskreise von ihren Tätigkeiten in 2017. Die Tanzgruppe habe laut Klaus Kulkmann zahlreiche Auftritte insbesondere im Haus Simeon, auf dem Fest der Kulturen und dem Weihnachtsmarkt gegeben. Für das Jahr 2018 stehe der Tanzgruppe beim Niedersächsischen Landestrachtenfest eine ganz besondere Aufführung bevor.

Simone Klaßen vom Arbeitskreis „Nikolaus“ teilte mit, dass im vergangenen Jahr insgesamt 326 Kinder von 13 Nikoläusen besucht wurden. Sie appellierte, dass seit Jahren ein Nikolausmangel herrsche und unbedingt Männer für dieses Ehrenamt mobilisiert werden sollten.

Die „Trecksackspälers“ zählen laut Heinz Brunsen derzeit neun Mitglieder, welche 2017 insgesamt 33 Proben und 21 Auftritte absolvierten.

Musikalische Fortschritte machen auch die Musikfreunde Sögel, wie Theo Schmees bekannt gab. „Unsere Gruppe funktioniert sehr gut und wir nehmen immer mehr Auftritte wahr.“

Plattdeutsch-Gruppe unter neuer Leitung

Die Leitung der Plattdeutsch-Gruppe wird künftig Maria Benten übernehmen, die den Mitgliedern mit einem Gedichtvortrag einen Vorgeschmack auf das einmal im Monat stattfindende Treffen dieses Arbeitskreises gab.

Holger Lemmermann, der den Arbeitskreis Ortsgeschichte leitet, sprach einige Buchempfehlungen aus, die künftig in der Bücherei ausgestellt werden.

Der Arbeitskreis Alt-Wahn gewinne laut Masbaum immer mehr an öffentlichem Interesse. So haben in 2017 viele Gruppen die Gedenkstätte besucht. „Im vergangenen Jahr habe ich wöchentlich eine Führung in Alt-Wahn gegeben, manchmal sogar mehr“, erzählte Masbaum. Auch das Wahner Treffen sei mit 400 Personen gut besucht gewesen. Für 2018 ist die Erneuerung von zehn Sitzbänken geplant. 


Ems-Zeitung Ausgabe vom 03.12.2017

WEIHNACHTSMARKT AUF HEIMATHOF

„Markt der Begegnung“ in Sögel wächst

Von Marina Heller 

Sögel. Zum 43. Mal hat der vom Heimatverein Sögel initiierte Weihnachtsmarkt unter dem Motto „Markt der Begegnung“ auf dem Heimathof stattgefunden.

  • Weihnachtsmarkt1
    Weihnachtsmarkt1
  • Weihnachtsmarkt2
    Weihnachtsmarkt2
  • Weihnachtsmarkt3
    Weihnachtsmarkt3
  • Weihnachtsmarkt4
    Weihnachtsmarkt4

Der Heimatverein Sögel bot in diesem Jahr erstmals kostenlos eine Eisstockschießbahn an, die der Vorsitzende Wilhelm Masbaum eröffnete. Foto: Marina Heller. 

„Wir sind sehr erfreut, dass wir auch in diesem Jahr wieder neue Aussteller dazugewonnen haben“, begrüßte Klaus Schäffner im Namen der Organisatoren die Gäste. Der Weihnachtsmarkt auf dem Heimathof verzeichne von Jahr zu Jahr ein stetiges Wachstum.

18 Aussteller boten Glühwein, selbst gezogene Kerzen, Strickwaren und Weihnachtsdekoration aus verschiedenen Materialien an. Neu war in diesem Jahr das kostenlose Eisstockschießen, das der Vorsitzende des Heimatvereins, Wilhelm Masbaum, offiziell eröffnete.

Bürgermeisterin Irmgard Welling (CDU) lobte die Organisatoren für die rasante Entwicklung des Weihnachtsmarktes auf dem Heimathof. „Hier herrscht eine wunderbar weihnachtliche Atmosphäre“, sagte Welling. Besonders hob sie die internationale Ausrichtung des Marktes hervor. Zu den Ausstellern zählten neben Ortsansässigen auch Menschen aus Syrien und Afghanistan.

Für musikalische vorweihnachtliche Stimmung sorgten die Kolpingkapelle Sögel, die Trecksackspäler, die Sögeler Musikfreunde und der Kalinka-Chor. Außerdem war der Nikolaus für die kleinen Besucher zu Gast. 


Ems-Zeitung Ausgabe vom 28.11.2017

HEIMATVEREIN LÄDT EIN

Sögeler Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende

Von Hermann-Josef Tangen 

Sögel. Zu den ältesten Veranstaltungen seiner Art auf dem Hümmling zählt der Weihnachtsmarkt Sögel, den der örtliche Heimatverein am 2. und 3. Dezember 2017 auf dem Gelände des Heimathofes durchführt. Das Traditionsfest wird zum 43. Mal aufgelegt und wartet mit einem bunten Programm auf.

Vereine und private Anbieter warten auf dem Sögeler Weihnachtsmarkt mit kunsthandwerklichen Produkten, Geschenkideen und kulinarischen Genüssen auf. Foto: Heimatverein Sögel 

Getragen von vielen Vereinen und privaten Anbietern hat der Markt nach Angaben des Heimatvereins inzwischen einen neuen Charakter erhalten. Seit 2015 läuft die Veranstaltung unter dem Motto „Markt der Begegnung“. Mit Unterstützung durch die Gemeinde und die Kirchen sind hierzu auch die Mitbürger aus den osteuropäischen Ländern und Menschen, die hier Asyl gefunden haben, eingeladen.

Zu der gemütlichen Atmosphäre sollen unter anderem die Auftritte der Sögeler Musik- und Gesangvereine und des Kalinka Chores sowie der Besuch des Nikolauses beitragen. Auf dem Weihnachtsmarkt werden Glühwein, Kaffee, Kuchen oder anderen Köstlichkeiten offeriert. In diesem Jahr wird die Veranstaltung erstmals durch eine Eisstock-Schießbahn bereichert.

Das Programm startet am Samstag, 2. Dezember, um 15 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Anschließend wird zu einer Kaffeetafel im Heimathaus eingeladen. Nach der Familienmesse in der St.-Jakobuskirche versammeln sich die Besucher zu einem Fackelzug in Richtung Weihnachtsmarkt. Die musikalische Begleitung übernimmt dabei die Kolpingkapelle. Der Weihnachtsmarkt ist bis 22 Uhr geöffnet.

Am Sonntag, 3. Dezember, startet der Markt um 14 Uhr und endet gegen 19 Uhr. Um 16 Uhr ist der Auftritt des Kalinka-Chores vorgesehen. Der Nikolaus hat seinen Besuch in der Zeit von 16 bis 17 Uhr angekündigt. Ein buntes Nachmittagsprogramm für alle Altersgruppen und eine Kaffeetafel im Heimathaus bereichern die Veranstaltung. Für das Musikprogramm sorgen die Trecksackspäler und die Sögeler Musikfreunde.

  

Ems Zeitung Ausgabe vom 27. Januar 2015
Wilhelm Masbaum führt Heimatverein Sögel

Nachfolger von Jochen Heeren – „Trecksackspäler“ feiern 25jähriges
Bestehen 

zo Sögel. Davon träumen andere Vereine – egal welcher Sparte. Der Heimatverein (HV) Sögel hat sozusagen im Handumdrehen seinen geschäftsführenden Vorstand fast komplett neu aufgestellt. Ganze Arbeit hatte dabei im Vorfeld der kommissarische Vorsitzende Wilhelm Masbaum geleistet.Damit erübrigte sich eine zeitraubende Kandidatensuche in der von 67 Mitgliedern des heute 350 Frauen und Männer zählenden Vereins besuchten Versammlung. Masbaum selbst kandidierte für das Amt. Im vergangenen Jahr war aus gesundheitlichen Gründen der Vorsitzende Jochen Heeren zurückgetreten. Ihm wurde mit langen „standing ovations“ im Heimathaus gedankt. Alle Wahlen hatten ein einstimmiges Ergebnis. Masbaum führt jetzt den HV Sögel für die nächsten vier Jahre. In das Amt der ersten stellvertretenden Vorsitzenden wurde Brigitte Weers gewählt, Nachfolger von Paul Dornbusch als zweiter stellvertretender Vorsitzender wurde der bisherige Beisitzer Hermann Tholen. Margret Möheken zog als neue Beisitzerin in den Vorstand ein. Hans Schirra wurde als 2. Beisitzer für Hans-Jürgen

Anders in das Gremium gewählt. Im Amt als Schriftführerin wurde Walburga Wübben bestätigt.

Auf dem Foto der neue Vorstand mit Georg Severin, Walburga Wübben, Hans Schirra, Margret Möheken, Wilhelm Masbaum, Brigitte Weers und Hermann Tholen (von links).

In seinem Bericht beleuchtete Masbaum in der von den „Sögeler Trecksackspälern“ des Heimatvereins musikalisch begleiteten Versammlung die 45 Veranstaltungen im und um das Heimathaus im vergangenen Jahr. Rund 3800 Teilnehmer seien gezählt worden, ohne die Besucher „des kleinen Weihnachtsmarktes ohne kommerziellen Charakter“. So viel Leben in einem Verein sei nur möglich, wenn alle kräftig mit anfassten. Für die geleistete Arbeit dankte Masbaum allen Mitgliedern, aber ganz besonders den Arbeitskreisleitern Holger Lemmermann (Ortsgeschichte und Bücherei), Simone Klaßen (Nikolausgruppe), Heinz Brunsen und Heinz Meiners (Trecksackspäler), Klaus Kulkmann (Tanzgruppe), Theo Schmees (Sögeler Musikfreunde), Hermann Tholen (Archiv), Heinrich Knese (Hüven und Eisten) und Adele Gerdes sowie Hedwig Möhlenkamp (Plattdeutsch).

Der Vorsitzende lud die Vereinsmitglieder schon mal zum 15. Februar ins evangelische Gemeindehaus zu einem Vortrag „Alte Dorfkirchen“ ein. Ein Datum für den Vortrag „Storch“ mit Andreas Schüring stehe noch nicht fest.
Um dem schon leicht zurückgegangenen Vandalismus am Heimathaus noch mehr Einhalt zu gebieten, rief Masbaum die Mitglieder auf, ihre Sparziergänge oft über den Heimathof zu machen.
Dem Kassenbericht Georg Sewerins war zu entnehmen, dass der HV 2014 kräftig auch in Neue Medien investiert hat, aber mit rund 20 908 Euro noch über Finanzpolster verfügt.
Großes Lob gab es für den Heimatverein von Bürgermeisterin Irmgard Welling. „Ihr sorgt dafür, dass das Wort Heimat mit Leben gefüllt wird.“ Welling dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement und wünschte viel Glück für das neue Jahr, in dem die Sögeler Trecksackspäler ihr 25jähriges Bestehen feiern. Das Team zählt heute zehn Mitglieder. Walter Dunker und Johannes Blank sind seit Gründungsdatum dabei.

Ihr 25jähriges Bestehen feiern 2015 die Treck sackspäler des Heimatvereins Sögel.

Vorgestellt wurden zwei DVDs, die für 14 Euro bei Wilhelm Masbaum angefordert werden können. Die Titel: „Wahn – ein Blick zurück“ und „Wahn – Freilegung der alten Dorfstelle“.


 

Fotos: Diers


 


 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 02. Dezember 2014
Weihnachtsmarkt mit Fackelzug beim Heimathof in Sögel


 


Gemütliche vorweihnachtliche Atmosphäre haben am Wochenende die Besucher beim Heimathof in Sögel genossen. Höhepunkt war am Samstag der Fackelzug unter musikalischer Begleitung der Kolpingkapelle im Anschluss an einen Familiengottesdienst.

Bereits am Nachmittag hatten die Sögeler Bürgermeisterin Irmgard Welling und der
Vorsitzende des Heimatvereins, Willi Masbaum, den Traditionsmarkt eröffnet. Den Sonntag hatte sich der Nikolaus für die kleinsten Besucher des Marktes freigehalten. Für die Erwachsenen gab es an verschiedenen Ständen hausgemachte Köstlichkeiten . Foto: Marion Lammers
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 29. Januar 2014
Heimatverein Sögel hatte 5400 Gäste, 58 Veranstaltungen durchgeführt

Abschied aus dem Vorstand: Für Beisitzer Walter Klaas (4. von links) rückte (von links) Hermann Tholen in das Führungsteam auf, dem auch der Vorsitzende Joachim Heeren, dessen Stellvertreter Paul Dornbusch und Schriftführerin Walburga Wübben angehören. Foto: Anna Kröger

Sögel. Mehr als 5400 Gäste hat der Heimatverein Sögel im vergangenen Jahr bei seinen insgesamt 58 Veranstaltungen begrüßt. Mit dieser stolzen Bilanz konnte Vorsitzender Joachim Heeren nun im Zuge der Generalversammlung des Vereins aufwarten.
„Das Alte bewahren, das Neue bejahen“ – dieser am Giebel ihres Heimathauses stehende Spruch könnte ebenso gut in den Vereinsstatuten der Sögeler Heimatfreunde stehen. Denn, dass der Verein nicht auf der Stelle tritt, zeigte Heerens teils humorige Rückschau auf die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. Neben Vorträgen, einer Bustour in das Teufelsmoor nach Worpswede, dem Erntedankfest und dem eigens organisierten Weihnachtsmarkt haben sich die Mitglieder auch gleich mehrfach auf ihre Räder geschwungen, wie der Vereinschef
berichtete. Mit Freude verkündete er zudem, dass nicht nur die Gruppe „Krassen und Spinnen“ wieder aktiviert werden konnte, sondern dass neben den „Treck sackspälern“ künftig auch eine zweite, von Theo Schmees geleitete Kapelle, dem Verein musikalisch einheizen will.
Positives vermeldete Heeren auch in Bezug auf die großen Probleme mit Feuchtigkeit im Heuerhaus. Hier hatte ein Bagger „jede Menge Sand“ unter dem Gebäude herausgeholt, sodass die Wände Heeren zufolge bald wieder trocken sein dürften. Ähnliches stehe auch dem Teich des Heimathofes bevor, den die Gemeinde von Schlick und Schlamm befreien will und dessen Umrandung instand gesetzt werden soll, so Heeren.
Die Leiter der Arbeitskreise berichteten ebenfalls über das Geleistete. So war die
Volkstanzgruppe neben vielen anderen Auftritten bereits zum 15. Mal beim Tag der
Niedersachsen vertreten. Die „Trecksackspäler“ absolvierten 18 Auftritte. Holger
Lemmermann stellte heimatkundliche Neuerscheinungen vor, und Adele Gerdes erzählte von den „plattdeutschen Nachmittagen“. Pech hatte hingegen die Nikolaustruppe, deren 25jähriges Bestehen durch den wetterbedingten Ausfall des Nikolausrundgangs getrübt worden war, so Simone Klaßen.
Mit einer leicht veränderten Zusammensetzung startet der Vorstand in das neue Jahr. Für den ausgeschiedenen Beisitzer Walter Klaas rückt Hermann Tholen in das Führungsteam auf. „Das tut uns in der Seele leid“, verabschiedete Heeren seinen langjährigen Mitstreiter, der sich weiterhin um die Belange des Heimathofes kümmern will. Seine nächste Amtszeit tritt indes der stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Masbaum an, der einstimmig wiedergewählt wurde.
„Ihr habt dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde ein Stück attraktiver ist“, lobte
Bürgermeisterin Irmgard Welling die Vereinsaktivitäten.


Internet: www.heimatverein-sögel.de
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 22. November 2014

Wie im Schrecken des Krieges eine Familie zerbricht
Anne Flock liest in Sögel aus ihrem Buch „Die blaue Spur“
 

Autorin Anne Flock (links) zusammen mit Ursula Hensel (künstlerische Leitung). Foto: Uwe Göbel

uweg Sögel. Der Heimatverein und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland
(KFD) Sögel hatten zur Lesung geladen, und gut 70 Zuhörer kamen. Wilhelm Masbaum
(Heimatverein) und Irmgard SchlangenOtten
(KFD) begrüßten die Gäste und die
Hauptakteurin des Abends, die Autorin Anne Flock, im Heimathaus. Flock ist gebürtige Emsländerin, lebt seit 1992 in Erkrath, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. 1957 in Sögel geboren, erzählt sie ihre bewegende Lebensgeschichte. In Sögel verbringt Anne Flock die ersten Lebensjahre. Ihre Mutter durchlebt die Schrecken des Zweiten Weltkriegs mit Vergewaltigung, Brutalität und Trennung. Mit dem jüngeren Bruder ziehen sie nach Köln, wo die Mutter die beiden tagelang allein in der Wohnung lässt. Nur durch einen Zufall werden die Kinder dort gefunden und kommen in ein Heim. Als Anne vier Jahre alt ist, werden sie und ihr jüngerer Bruder vom Cousin der Mutter adoptiert und wachsen in Papenburg auf. Ihre zwei älteren Brüder bleiben im Heim. Mit Entsetzen stellt das Mädchen fest, dass die Erinnerung an die leiblichen Eltern verschwindet. Als die junge Frau erfährt, dass sie adoptiert ist, beginnen ihre Nachforschungen.
Am Buch „ Die blaue Spur“ schrieb die Autorin zehn Jahre. Es folgten „ Suchlauf“, „ In Deinem Blute“ und „Die Eisheiligen“.
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 23. Oktober 2014

Ein sehr guter Kauf

Heimathaus stand in Wettrup
 

Das schmucke Heimathaus wurde in der Amtszeit von Wilhelm Masbaum als Bürgermeister gekauft.

prin Sögel. Das schmucke Sögeler Heimathaus ist untrennbar mit dem Namen von Wilhelm
Masbaum verbunden.
Der heutige Vorsitzende des Heimatvereins war nämlich von 1986 bis 1991 Bürgermeister
von Sögel. In diese Amtszeit fällt die Entscheidung, ein Bauernhaus in Wettrup
(Samtgemeinde Lengerich) für etwa 10 000 DMark
zu kaufen und als Heimathaus auf dem
Hümmling wieder aufzubauen. Wer sich das ausgezeichnet hergerichtete Haus heute
anschaut, stellt fest: Das hat sich wirklich gelohnt!
 

44 Jahre altes Obst
Einmachgläser im Heimathaus
 

Fast wie frisch vom Baum: Diese Sögeler Einmachgläser mit Inhalt sind 44 Jahre alt.

prin Sögel. Es klingt unglaublich: In einem nahezu geheimen Museum in Sögel gibt es 44
Jahre alte Einmachgläser mit Inhalt. Die eingemachten Kirschen, Zwetschgen und Bohnen
sehen dabei so frisch aus, als wären sie gerade erst vom Baum geerntet und eingemacht
worden. Ob das eingelegte Obst und Gemüse noch essbar ist, ist allerdings nicht bekannt.
„Das hat noch niemand ausprobiert“, schmunzelt der Heimatvereinsvorsitzende Wilhelm
Masbaum. Selbst viele Einheimische wissen nicht, dass es unter dem Dach des Sögeler Heimathauses ein fast unbekanntes Dorfmuseum gibt. Dort werden Alltagsgegenstände aus vergangenen Jahrzehnten ausgestellt. Der Fußboden des Museums ist nur für maximal 20 Personen zugelassen, sodass größere Besuchergruppen dort keinen Zutritt haben.
 


 

Ems Zeitung Ausgabe vom 30. September 2014
 

Volkstanzgruppe Sögel feiert 35jähriges Bestehen
Bräuche und Sitten erhalten – Auch Tänze zu aktueller Musik im Repertoire
 

Ob Sambatracht, Sonntagstracht, Rokokokostüm, Alltagstracht oder Erntetracht, die Mitglieder der Gruppe haben viele Kostüme im Kleiderschrank. Foto: Gerd Tholen

pm Sögel. Ihr 35jähriges

Bestehen hat dieser Tage die Volkstanzgruppe Sögel gefeiert. Ein Name, der laut Vereins-mitteilung eigentlich irreführend ist. Gegründet wurde die Gru ppe im Frühjahr 1979. Damals, so heißt es in der Mitteilung des Vereins, habe es sich die Ortsgruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) zur Aufgabe gemacht, Sitten und Bräuche der Vorfahren wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Daraufhin studierten zahlreiche Sögeler ein Repertoire traditionel ler Tänze ein. 1983 schloss sich die Tanzgruppe dann dem neu gegründeten Heimatverein Sögel an.
Zunächst beschränkten sich die Auftritte nach Vereinsangaben auf den emsländischen Raum, aber schon bald präsentierten sich die Tänzer auch in Osnabrück, Hannover, Bonn, den Niederlanden und in Südtirol.
Seit 15 Jahren gehöre die Teilnahme am „Tag der Niedersachsen“ oder am
„Landestrachtenfest“ zum „beliebten Pflichtprogramm“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Ohne Erfolg seien bisher jedoch leider Bewerbungen für die Teilnahme am Trachtenumzug des Münchner Oktoberfestes geblieben.
Neben Volkstänzen aus der Region gehören übrigens auch höfische Tänze, internationale Folklore sowie moderne Tanzformen nach aktueller Musik zum Repertoire. Entsprechend verfügen die 18 Mitglieder auch über ungezählte Kostüme.
Weitere Infos unter Tel. 0 59 52/13 13.